Picard GmbH Case Study – Dienstleisteranalyse & Frachtkostenreduktion

Die Picard GmbH ist seit über 160 Jahren ein geschätzter Spezialist der Hammerfertigung. Die Fertigung erfolgt dabei komplett am Wuppertaler Standort. Exportiert wird weltweit – unter anderem in die Schweiz, nach Frankreich, Skandinavien oder in die Beneluxstaaten. Der Jahresumsatz umfasst rund zehn Millionen Euro.

Picard GmbH Case Study - Dienstleisteranalyse & Frachtkostenreduktion

Die Herausforderung

Beginn der Zusammenarbeit zwischen der Picard GmbH und der HDS Consulting GmbH ist im Jahr 2013. Der bekannte Hammerhersteller wendet sich – über den Fachverband Werkzeugindustrie – an die Braunschweiger Logistikkostenprofis, um seine Dienstleisterdecke in den Bereichen Paket, die man bereits eigenständig reduziert hat, sowie Seefracht zu hinterfragen und zu überprüfen. Die Besonderheit ist hierbei die Verteilung der Kosten auf viele Verkehrsträger und der Umstand, dass Picard in Wuppertal über keine Rampe verfügt. Zudem müssen die
speziellen Anforderungen der Baumarkt-Logistik berücksichtigt werden.

Die Lösung

Aufgrund des bereits von Picard im Vorfeld angestoßenen Prozesses der Dienstleisterreduktion sieht die HDS in diesem Bereich nur wenig Handlungsbedarf. Sehr wohl aber bei den Frachtkosten im Bereich Seefracht/Import. Hier erreicht die HDS im Rahmen von marktweiten Preisanfragen eine Besserstellung bei den Bestandspartnern respektive eine Reduktion der Nachlaufkosten. Das ist insbesondere deswegen ein großer Erfolg, da Dienstleister vor Ort, wegen der fehlenden Rampe, mit einem besonderen Kippchassis arbeiten müssen. Eine preisliche Verbesserung gelingt signifikant zudem bei der komplexen Baumarkt-Logistik. Auch hier gelingt der Erfolg mit den Bestandsdienstleistern.

Keine Potentiale entdeckt die HDS hingegen bei dem Paketdienstleister, der im Vorfeld der Zusammenarbeit von Picard neu installiert wurde. HDS stellt hier fest, dass sich die neuen Gegebenheiten sehr gut entwickeln.

Das Ergebnis

Picard erhält aufgrund der überzeugenden, feinfühligen Zusammenarbeit mit der HDS eine optimale Preisstruktur bei den Frachtkosten. Geschätzte Bestandsdienstleister bleiben zudem erhalten. Es kommt infolge zu einer festen Kooperation mit der HDS: Seit 2013 lässt sich Picard in halbjährlichen Abständen Reports erstellen, um die jeweils aktuellen Konditionen von einer unabhängigen sowie professionellen Instanz überprüfen zu lassen.

2016 wird überdies auch die Straßenfracht überprüft. Picard bittet hier um eine Dienstleisterreduktion – die nun die HDS umsetzen soll. Die Dienstleister werden infolge auf einen Partner reduziert – wodurch neue Abwicklungs- und Kostenpotentiale entstanden sind.

Daniel Gasperi, Vertriebsleiter bei Picard, über die Zusammenarbeit

Herr Gasperi, was war der Beweggrund für Picard mit einer externen Beratung im Bereich der Logistik zusammenzuarbeiten?

Beratung suchten wir, weil wir die von uns durchgeführte Dienstleisterreduktion weiter verfeinern und mit dem aktuellen Markt vergleichen lassen wollten. Und da wir bei uns im Haus keine Kompetenz dafür haben, holten wir diese extern ein.

Warum genau fiel die Wahl auf die HDS?

Weil von Anfang an alles perfekt zusammengepasst hat. HDS bot genau das an, was wir gesucht haben: eine Lösung aus einer Hand.

Was hat Ihnen besonders gut gefallen?

Dass sich HDS sehr gut auf unsere Besonderheiten eingestellt hat. HDS hat etwa berücksichtigt, dass wir mit der in unserem Ortsteil ansässigen Spedition Gass weiterhin zusammenarbeiten möchten.

Auch Picard und die HDS arbeiten ja weiterhin zusammen …

HDS ist ein fester Partner von uns geworden. Wir bekommen halbjährlich Reports, mit denen wir unsere Frachtkosten analysieren und mit denen wir einschätzen können, ob wir noch mit den richtigen Speditionspartnern zu den richtigen Konditionen zusammenarbeiten.

Was war bisher die größte Errungenschaft der Zusammenarbeit?

Das Gefühl, im Bereich Spedition und Transport gut aufgestellt zu sein. Wenn es um das Thema geht, kann ich gut schlafen. (lacht)

Welche logistischen Aufgaben hält die Zukunft für Picard bereit?

Sicherlich das Thema Drop-Shipping, die Lieferung vom Lager direkt zum Endkunden. Dann der Fahrermangel … Es wird entscheidender denn je, den richtigen Speditionspartner zu haben. Und genau dabei wird uns die HDS mit ihrem riesigen Einblick in den Markt auch zukünftig helfen.

Picard GmbH Case Study Zusammengefasst

Firma
Picard GmbH
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Ort
Wuppertal, Deutschland
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Eckdaten

  • Viele Verkehrsträger
  • Baumarkt-Logistik
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Die Herausforderung
· Analyse der im Vorfeld reduzierten Dienstleisterdecke

  • Reduktion der Frachtkosten
  • Logistische Besonderheiten (z. B. keine Rampe)
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Die Lösung
· Umfassende Vor-Ort-Analyse

  • Berücksichtigung langjähriger Dienstleisterkooperationen
  • Marktweite Preisanfragen
  • Verhandlungsgespräche zur Kostenoptimierung
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Das Ergebnis
· Kostenoptimierte Strukturen bei den Bestandsanbietern

· Größere Markttransparenz